Exkursion der SPD-Kreistagsfraktion am Silberberg (FFH) in Hagen a. T. W.

 SPD/UWG-Gruppe informiert sich über den Wohnungsbau und diskutiert über Fördermöglichkeiten

Ansprechende Architektur, zentrale Lage, kleine bis mittelgroße Wohnungen, günstiger Mietpreis. Das hört sich nach attraktiven bezahlbaren Wohnobjekten an, die man vorzeigen kann: Die Rede ist von den beiden Mehrfamilienhäusern am Bahndamm 2 in Bersenbrück, neu gebaut von der Baugenossenschaft Landkreis Osnabrück e.G. Die Abgeordneten der SPD/UWG-Gruppe wurden während einer Besichtigung vor Ort von Michael Strehl, einer der Geschäftsführer der Genossenschaft, darüber informiert, aus welchen Gründen diese Wohnungen in den Größen von 50m² bis 80m² zu einem Quadratmeterpreis von jeweils 6,50 Euro vermietet werden können. „Dieser relativ geringe Mietpreis lässt sich nur realisieren, weil wir in erster Linie das Grundstück zu einem günstigen Preis erwerben konnten.“ Dies sei die Eintrittskarte für preiswertes Bauen, so Strehl. Hinzu käme die abgespeckte Ausstattung der Wohnhäuser, beispielsweise durch den Verzicht von Kellerräumen oder den Einbau von preisgünstigen Aufzügen. „Natürlich spielt dabei auch eine große Rolle, dass wir durch unsere Tochtergesellschaft der BGLO GmbH auf 20 eigene Handwerker zurückgreifen können.“ Während des sich anschließenden Informationsaustausches in den Räumlichkeiten der Baugenossenschaft in Alfhausen wurde über mögliche Fördermodelle diskutiert. Dabei stand die Fragestellung im Vordergrund, wie und mit welchen finanziellen Mitteln der Landkreis die Kommunen dabei unterstützen kann, bezahlbaren Wohnraum vor Ort zu schaffen. Thomas Rehme, Vorsitzender der SPD/UWG-Gruppe hält Zuschüsse beim Grundstückserwerb für eine geeignete Stellschraube. „Darüber hinaus müsse man über Baukostenzuschüsse je nach Größe der Wohnung nachdenken, um für die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Osnabrück bezahlbaren Wohnbau zu schaffen.“

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