Exkursion der SPD-Kreistagsfraktion am Silberberg (FFH) in Hagen a. T. W.

 SPD-Kreistagsfraktion für schnelle Hilfen gegen Waldsterben

Beim Kampf gegen den Borkenkäfer habe die Politik hier im Landkreis sofort reagiert. So konnten 1.500 sogenannte Trinetfallen in der Region aufgestellt und das Schlimmste verhindert werden, betont Jürgen Lindemann, umweltpolitischer Sprecher der SPD/UWG-Gruppe während eines Ortstermins im Heseper Wald. So müsse weiter verfahren und auch die anderen Ursachen für Waldschäden angegangen werden, waren sich auch die anderen Anwesenden einig. Hierzu zählte der Forstamtsleiter Dr. Florian Stockmann, der Bezirksförster Martin Meyer-Lührmann, der Bramscher Bürgermeister Heiner Pahlmann und weitere SPD-Abgeordnete. Die letzten beiden Jahre waren für den Wald und seine Besitzer hart, so die Forstfachleute und zeigten am umliegenden Baumbestand die Folgen von Sturmtiefs und Dürresommer. Zusätzliche Geldmittel und Personal sind notwendig, um beispielsweise die Fichtenbestände in Augenschein zu nehmen und gegebenenfalls einen klimaresistenten Mischwald aufzuforsten. Hierfür werde sich die SPD/UWG-Gruppe in den kommenden Haushaltsberatungen stark machen, versprach Lindemann. „Das Land Niedersachsen stellt in den nächsten vier Jahren rund 116 Millionen Euro bereit. Die schnelle und direkte Hilfe hier vor Ort, kann dies aber nicht ersetzen“, meint Arbeitskreismitglied und Landtagsabgeordneter Guido Pott. Gemeinsam sind sich die Abgeordneten sicher, dass der Wald eine wichtige gesellschaftliche Funktion hat, und das wie bisher nur schnelle und unbürokratische Hilfen zielführend sind.

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