Exkursion der SPD-Kreistagsfraktion am Silberberg (FFH) in Hagen a. T. W.

 SPD gab Anstoß für Erhalt der Buslinie 610

Um den Fortbestand der Buslinie 610 zwischen Fürstenau und Osnabrück zu sichern, setzte sich die SPD-Kreistagsfraktion ausdrücklich im Fachausschuss ein und verabredete mit der Planungsgesellschaft Nahverkehr Osnabrück (Planos) entsprechende Regelungen. Jürgen Lindemann, der auch parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Fraktion im Osnabrücker Kreistag ist, weist darauf hin, dass es das gemeinsame Bestreben von SPD und CDU gewesen sei, die Buslinie 610 zu erhalten. "Den Anstoß dazu hat aber die SPD gegeben." Der Neuenkirchener SPD-Ortsvereinsvorsitzende Daniel Schweer habe recht frühzeitig darauf hingewiesen, dass die im Stundentakt zwischen Fürstenau und Osnabrück verkehrende Buslinie 610 in dem im Frühjahr vorgelegten Entwurf für den vierten Nahverkehrsplan gestrichen werden sollte. „Er hat uns gebeten, sich für den Erhalt einzusetzen. Dies sei auch so geschehen", erläutert Lindemann weiter und verweist auf die Diskussion im Ausschuss für Planen und Bauen des Kreistages am 11. September. Dort sei der Entwurf des Nahverkehrsplans vorgestellt worden, um die endgültige Fassung zu erarbeiten. In dieser Sitzung habe der Fraktionsvorsitzende Thomas Rehme eindringlich gebeten, die Linie 610 von Fürstenau nach Osnabrück beizubehalten. Das sei im Protokoll der Sitzung nachzulesen. Eine andere Wortmeldung dazu gab es nicht. „Die SPD-Kreistagsfraktion hat bei der Planung des öffentlichen Personennahverkehrs nicht nur die Linie 610 im Auge, sondern den gesamten öffentlichen Nahverkehr im ländlichen Raum“, beschreibt Thomas Rehme die Zielvorstellungen. Man werde sich darüber hinaus dafür einsetzen, dass es möglichst schnell in Stadt und Landkreis Osnabrück ein gemeinsames Bus-Bahn-Ticket geben werde.

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