Exkursion der SPD-Kreistagsfraktion am Silberberg (FFH) in Hagen a. T. W.

 SPD spricht sich für eine Oberstufe an der IGS Bramsche aus

„Wir werden uns gemeinsam für eine gymnasiale Oberstufe an der IGS-Bramsche stark machen“, so lautet das Fazit nach dem kürzlich stattfindenden Gedankenaustausch zwischen der SPD/UWG-Gruppe, Schulleitung und zahlreichen Elternvertretern der IGS in Bramsche. „Damit die IGS ihren Weg in der Zukunft so erfolgreich wie bisher fortführen kann, sprechen wir uns dafür aus, alle zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zu nutzen, damit der Schulträger, der Landkreis Osnabrück, bei der Landesschulbehörde den Antrag auf Erweiterung der IGS-Bramsche um eine gymnasiale Oberstufe stellen kann“, waren sich die Anwesenden einig. Seitens der Kreisverwaltung wurde bislang noch kein Antrag gestellt, weil die Mindestschülerzahl von 54 nicht ausreichten, heißt es in einem Vermerk zum Bildungsausschuss vom 4. September 2019. „Allerdings sprechen aus unserer Sicht auch andere Faktoren für eine Oberstufe“, so der Vorsitzende des Bildungsausschusses Frank Stiller. Zum einen gehöre eine Oberstufe grundsätzlich zu einer IGS, des Weiteren stellt die Oberstufe an der IGS für Absolventen der Realschule Bramsche, die den erweiterten Sek I-Abschluss nach der 10. Klasse erreicht haben, eine echte Alternative dar. Diese potentiellen Oberstufenschülerinnen und Schüler, die bisher in nur sehr geringen Umfang auf das Gymnasium wechselten, um dort ihr Abitur zu machen, seien bislang noch nicht in die Berechnungen der Kreisverwaltung miteinbezogen worden. Als positiver Nebeneffekt würden gleichzeitig Gastschulgelder und Kosten bei der Schülerbeförderung eingespart werden, da viele dieser Sek I-Absolventen auf städtische Schulen abwanderten. Sei erstmal eine gymnasiale Oberstufe an der IGS geschaffen, würde die Attraktivität der Schule und auch die Attraktivität der Schullandschaft in der Region immens gesteigert, zählt der bildungspolitische Sprecher der SPD/UWG-Gruppe Erwin Schröder weiter auf. Dies beinhalte auch ein kooperatives Miteinander zwischen der IGS und dem angrenzenden Gymnasium und führe automatisch zu einem Anstieg der Schülerzahlen insgesamt, die aus den angrenzenden Gemeinden hinzukommen werden. „Die SPD/UWG-Gruppe ist von der Notwendigkeit einer Oberstufe für die integrierte Gesamtschule Bramsche, an der man auch sein Abitur machen kann, überzeugt“, fasst Jutta Olbricht, stellvertretende Gruppenvorsitzende zusammen. Ohne Oberstufe würde der IGS ein wichtiger Baustein ihres Lehr- und Lernkonzeptes fehlen.

Anfang ]       [ Zurück ]       [ Aktuell ]