Exkursion der SPD-Kreistagsfraktion am Silberberg (FFH) in Hagen a. T. W.

 Pro und Contra Oberstufe an der IGS Bramsche - Vertreter der SPD/UWG-Gruppe und Schulleitung des Greselius-Gymnasiums im Gespräch

Im Zuge der Diskussion über eine Erweiterung der IGS Bramsche um eine gymnasiale Oberstufe trafen sich Vertreter der Schulleitung des Greselius-Gymnasiums und der SPD/UWG-Gruppe zu einem Gedanken- und Meinungsaustausch. „Gespräche seien immens wichtig, eben gerade, wenn augenscheinlich konträre Positionen vorliegen“, hebt Frank Stiller, Vorsitzender des Bildungsausschusses, hervor. Und am Ende der Diskussion waren sich alle Anwesenden darüber einig, dass zumindest das jeweilige Verständnis für den anderen gewachsen ist. Und auch das Gesprächsklima wurde durchweg als positiv bewertet. Die Vertreter der Schule, namentlich die Schulleiterin Barbara Bolz, Claudia Morris, Sabine Neudorf und Torsten Hesse sowie die Vertreter der SPD/UWG-Gruppe, Jutta Olbricht, Anne Christ-Schneider, Frank Stiller, Erwin Schröder und Matthias Pietsch, tauschten jeweils Ihre Ansichten bezüglich einer zweiten Oberstufe in Bramsche aus. Dabei wurde deutlich, dass es auf beiden Seiten in erster Linie um die Schülerinnen und Schüler selbst geht. Seitens des Gymnasiums wurde angeführt, welche Chancen eine einzige große Oberstufe am Gymnasium für Vorteile bietet, nämlich die Vielfalt an Wahl- und Schwerpunktmöglichkeiten. Die Vertreter der SPD/UWG-Gruppe bezeichneten eine zweite Oberstufe in Bramsche als echte Alternative für die Schülerinnen und Schüler der Realschule und der IGS selbst, die nach der 10. Klasse einen erweiterten Sek I-Abschluss erreicht haben. „So kann auch ein Abwandern zu Schulen in Osnabrück und NRW verhindert werden“, führt Erwin Schröder, bildungspolitischer Sprecher der SPD/UWG-Gruppe, aus. Außerdem trete man für die Wünsche der Eltern ein, die sich eine gymnasiale Oberstufe an der IGS wünschen. Um diesen Wunsch zu erfüllen, hat die SPD-Kreistagsfraktion jetzt einen entsprechenden Antrag auf den Weg gebracht. Ob nun eine zweite Oberstufe errichtet wird oder nicht, eine gute Zusammenarbeit zwischen IGS und Gymnasium ist man in jedem Fall den Kindern und Jugendlichen in der Region schuldig.

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