Exkursion der SPD-Kreistagsfraktion am Silberberg (FFH) in Hagen a. T. W.

 Zeit der Besonnenheit und der Solidarität

„Wie in jedem Frühjahr durchlebten wir auch 2020 eine intensive Phase langer Verhandlungen und Diskussionen“, beschreibt Thomas Rehme, Vorsitzender der SPD/UWG-Gruppe im Kreistag, die ersten Wochen dieses Jahres. Dabei ging es für die Kreistagspolitikerinnen und Kreistagspolitiker um den Haushalt des Landkreises Osnabrück, um Entscheidungen in Bezug auf Einnahmen und Ausgaben und um richtungsweisende finanzpolitische Regelungen. Die SPD/UWG-Gruppe habe für die Bürgerinnen und Bürger gestritten, verhandelt und sich mit allen Kräften für den Landkreis Osnabrück eingesetzt. „Doch diese durchaus anstrengenden Wochen sind nichts im Vergleich zu den Herausforderungen, vor denen jeder einzelne von uns derzeit steht“, so Werner Lager, stellvertretender Landrat und Vorsitzender der SPD im Landkreis Osnabrück. In Zeiten der Corona-Krise sei alles, was bisher geleistet worden ist, in den Hintergrund gerückt. Jetzt seien vor allem Besonnenheit und Solidarität gefragt.
Verbunden mit der Aufforderung, den Anweisungen der Fachleute Folge zu leisten, appellieren Rehme und Lager an alle, sich über die Medien auf dem aktuellen Stand zu halten. „Gleichzeitig wollen wir allen Mut machen durchzuhalten und uns schon jetzt ganz herzlich bei den Verantwortlichen für den hohen organisatorischen Einsatz bedanken. Stellvertretend für alle, die bislang mit hohem Arbeitsaufwand das Gesundheitssystem aufrechterhalten haben und weiterhin aufrechterhalten, gilt unsere besondere Anerkennung dem medizinischen und pflegerischen Personal.
Wann die Arbeit der Kreistagspolitikerinnen und Kreistagspolitiker wieder in gewohntem Maße fortgeführt werden kann, mag derzeit keiner voraussagen. „Für einige Wochen lassen sich kommunalpolitische Entscheidungen wohl verschieben“, vermutet Rehme. Wichtig sei, dass die Menschen auch in unserer Region so weit es geht gesund bleiben und optimal versorgt werden. Hohes Vertrauen setzen Rehme und Lager vor allem auf das hiesige Gesundheitsamt und auf die Landesregierung. „Mit Ministerpräsident Stephan Weil und seinen Ministerien sind wir gut aufgestellt“, ist Lager überzeugt. Daher nochmal der Appell an alle: „Bleibt ZUHAUSE, bleibt gesund.“

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